Frauke Mählmann

Autorenblog

Monat: Oktober 2019

Poetische Lückenfüller #7

Da is` ne Leiche in der Disko,

doch die Tanzfläche, die bebt,

so, dass diese eine Leiche

weiter auf den Beinen steht.

 

Augen blicken starr ins Leer,

doch das Blitzlicht lässt sie springen,

während all die lauten Leute

ringsherum nur weiter singen.

Und war da nicht ein Zucken, 

hier im Nebel, hier im Dunkeln?

Ihr Gesicht scheint fast lebendig,

doch nur die Ohrringe, die funkeln.

Da is`ne Leiche in der Disko,

doch die Tanzfläche, die bebt,

so, dass diese eine Leiche

weiter auf den Beinen steht.

 

Gibt es irgendwen, der wartet

auf sie, deren Fleisch schon pellt?

Oder kennt sie nur die Masse, 

die auf ihren Schein `reinfällt?

Ja, ihr Dunst beginnt zu stinken,

doch es wird nicht registriert,

weil Vodka in so großen Mengen

irgendwann die Zeit einfriert.

Und der Beat ersetzt den Herzschlag

im Brustkorb voller Spinnenweben,

rupft an den feinen Seidensträngen

als wären es Gitarrenfäden.

Wer muss schon denken, wenn am Abend

alles sowieso verschwimmt

und einen eine blinde Masse

so sinnlos mit ins Treiben nimmt?

 

Da is`ne Leiche in der Disko,

sie ist dort schon die ganze Zeit,

ich kann sie von der Theke sehen

und ich glaub, sie tut mir leid.

 

Mal wieder ein kleines Gedicht, zur Abwechslung.

Eine schöne Woche! 🙂

Kaffeetassen und Bücherberge – Die Frankfurter Buchmesse 2019

Wie einige von euch vielleicht wissen, habe ich meinen eigentlichen Uploadtermin am Samstag ( zur Abwechslung einmal ) mit einer annehmbaren Entschuldigung verpasst: Anstatt zuhause an meinem Schreibtisch in die Tasten zu hauen, habe ich mich nämlich auf der Frankfurter Buchmesse herumgetrieben!

Die Messe besuche ich ja gewissermaßen „nur zum Spaß“, bin also nur zum Umschauen und Entdecken da, und nicht, um ernsthaft an meinem Profil als Autorin zu feilen, aber dennoch ist es auch in diesem Jahr wieder ein wirklich tolles Erlebnis gewesen, für das sich die Anreise gelohnt hat.

Das muss etwas heißen, denn die Anreise selbst war schon recht abenteuerlich: Meine Reisebegleitung, eine gute Freundin von mir, und ich mussten uns nicht nur um drei Uhr früh aus den Federn kämpfen, sondern dann auch leicht verwirrt über eine größtenteils dunkle Autobahn navigieren. Ein Hoch auf den Kaffee, den wir in weiser Voraussicht am Morgen noch in die Taschen gestopft hatten – und auf die Raststätten, an denen es immer Nachschub gab. 

Wir hatten uns schon vor Fahrtbeginn ein Parkhaus herausgepickt, dass wir anpeilen wollten – schön dicht am Messegelände. Angekommen sind wir dort allerdings nie, da wir vor Frankfurt dann doch den Schildern nach „Parkplatz Buchmesse“ folgten und erst zu spät bemerkten, dass wir eigentlich gar nicht da waren, wo wir hinwollten. Tickets hatten wir zu dem Zeitpunkt noch keine – wir hatten auf die ermäßigten Tickets, die uns unser Bundesfreiwilligendienst ermöglichen sollte, spekuliert. Zum Messegelände sind wir gelaufen. Und um diesbezügliche Fragen schon im Voraus zu beantworten: Ja, wir haben die Shuttlebusse gesehen. Nein, wir sind nicht eingestiegen und vor allem, ja, das war nicht unsere beste Idee, wie sich vor allem am Abend mit den vollen Taschen herausstellte. Nach einer guten halben Stunde und mehreren Meinungsverschiedenheiten mit Google Maps kamen wir aber trotzdem sicher an der Tageskasse an.

Die Messe selbst ist immer wieder umwerfend. Überall ist irgendetwas los, überall passiert etwas oder gibt es etwas zu sehen, man weiß gar nicht so richtig, wohin. Meine Begleitung und ich sind zunächst ein bisschen durch die Stände der Internationalen Aussteller in Halle vier oder fünf ( Wir hatten uns immer noch nicht richtig orientiert, und dass wir am Eingang einen Lageplan eingesteckt hatten, fiel uns erst kurz vor unserem zweiten Frühstück wieder ein) geschlendert, bis wir auf den Weg zu Halle drei stießen, wo wir dann auch den Vormittag und einen Teil des Nachmittags verbrachten. Das ist eines der Dinge, die mir an der Buchmesse so gefallen: Es ist gar nicht notwendig, sich vorher genau über Veranstaltungen zu informieren, man kann auch einfach durch die Gänge gehen sehen, was man findet. das ist auch genau das, was wir gemacht haben: Stände, die uns interessierten, wurden ein wenig genauer begutachtet, an einer Stelle ließ sich eine alte Druckerpresse ausprobieren und hier und da wurde man für eine Umfrage abgefangen – auch wenn weder ich, noch meine Freundin viel zu Schulplanern und Büchern von Instagram-Influencern sagen konnten.

Apropos Bücher: Am Ende des Tages hatte ich um einige mehr, als ich jemals eingeplant hatte. 

Wie man vielleicht erkennt, bin ich ganz unerwartet doch wieder meiner kleinen Phase mit den ganz alten Klassikern verfallen. Es ist ein wahres Wunder, dass ich nicht noch mehr dieser Schätze mit nach Hause geschleppt habe – und ein Glück, denn viel mehr hätte der Jutebeutel auch nicht fassen können.

Sagte ich übrigens, ich sei nur zum Spaß auf der Buchmesse gewesen? Die vielen Flyer diverser Anbieter und Autorenprogramme zwischen meinen Einkäufen sprechen eine andere Sprache. Jegliches Infomaterial, dass in ferner Zukunft einmal von Interesse sein könnte, wurde in der Tüte über meiner Schulter versenkt, auch wenn ich Programmen wie Papyrus nicht ganz so viel abgewinnen kann – das Plotten und die Charakterentwicklung mache ich lieber in meinem guten alten Notizbuch, da bin ich altmodisch. Viele Funktionen, gerade die, die Qualität der Texte verbessern sollen, klingen zwar unheimlich nützlich, aber nur dafür ist es mir dann um Einiges zu teuer.

In ein oder zwei Vorträge haben wir auch reingehört, unter anderem die Gedichtvorträge der Gewinner des Lyrix-Wettberwerbs, aber lange sind wir selten stehen geblieben. Vom Gastland Norwegen haben wir vor allem in unserer längeren Mittagspause in einem der Restaurants etwas mitbekommen. Wir hatten uns eine angebliche Spezialität bestellt, die trotz der gewöhnungsbedürftigen Farbe (grüner Kartoffelbrei….) ziemlich gut schmeckte.

 Ich habe zwar in den letzten Monaten wenig Zeit dazu, die Serien und Filmreihen, die mich interessieren, zu verfolgen, aber mit einem Bein steht man dann doch immer noch in seinen Fandoms drin, und so war für uns auch die Cosplayecke der Buchmesse ein Muss. Den ganzen Vormittag über hatten wir schon ein Cosplay-Bingo gespielt, bei dem wir die Charaktere, die wir in der Menge fanden, durchstrichen, und als dann endlich die Erste von uns ein Bingo erreicht hatte (Leider nicht ich), trauten wir uns auch dort hinüber. Der Bereich der Cosplayer war in diesem Jahr aber leider um Einiges kleiner als im letzten Jahr, und ziemlich überfüllt, sodass wir bald nach draußen flüchten mussten.

Meinem Empfinden nach ist das generell ein großes Problem auf der Messe: Der Platz. Selbstverständlich wird es eng, wenn viele Menschen eine Veranstaltung besuchen, aber in einigen Situationen kam es mir dann wirklich sehr viel vor. So fand beispielsweise am Stand des Droemer-Verlages eine Signierstunde mit Sebastian Fitzek statt, weswegen sich natürlich eine gewaltige Schlange bildete, die drei Standreihen weiter noch die Gänge verstopfte. Wo Leute stehen, ist es für alle anderen schwer zu gehen, und das kann unangenehm werden.

Nichtsdestotrotz habe ich eine sehr schöne Buchmesse erlebt, und ich freue mich auch wirklich schon auf das nächste Jahr. Am Ende des Ganzen möchte ich noch erwähnen, dass sowohl Kaffeemaschinen als auch die Rollbänder für Fußgänger, die zwischen den Hallen der Messe manchmal installiert sind, in die Kategorie „hervorragende Erfindungen gehören.

Eine wunderschöne Restwoche euch allen!

Immer den bunten Linien nach: Schneller ans Ziel mit mehr Vorarbeit?

Immer wieder passiert es mir: Das Schreiben geht flüssig von der Hand, alles scheint sich so zu entwickeln, wie es soll, aber dann, ganz plötzlich, bleibe ich stecken, als hätte sich mitten in meinen ach so tollen Überlegungen ein Loch mit Treibsand aufgetan. Ein kleines Detail in der Geschichte, dem ich vorher keine Beachtung geschenkt habe, stellt sich quer und sorgt für Logikfehler, oder ich hatte das ganze Szenario doch nur sehr vage in meinem Kopf ausgestaltet, grob skizziert gewissermaßen, so dass ich jetzt, wo ich es schreiben soll, gar nicht so richtig weiß, was damit anzufangen ist. Solche Situationen sind ärgerlich und halten mich oft auf, darüber hinaus habe ich das Gefühl, dass die Qualität des Endproduktes darunter leidet.

 Ich habe mir deswegen schon vor einiger Zeit vorgenommen, mehr Energie in meine Vorarbeit zu stecken (genau genommen ist das schon ein Jahr her… nach zu lesen hier) und, was soll ich sagen – ich habe mich jetzt endlich hingesetzt und angefangen, ein System auszutüfteln, von dem ich hoffe, dass es mir hilft, den Überblick zu behalten. Es ist erstmal nur ein kleiner Versuch an meinem Lieblings-Schreiblabor: Meinen Wattpadgeschichten, die in letzter Zeit wirklich unverhältnismäßig oft Erwähnung hier im Blog finden. Und da ich ja immer auch nach Themen für diese Seite suche dachte ich mir, ich lasse euch ein wenig daran teilhaben, wie sich diese neue Methode so für mich entwickelt und ob sie mir weiter hilft.

Grundsätzlich habe ich bereits angefangen, ein kleines System von Zeitstrahlen zu zeichnen: Einen für jeden Handlungsstrang, in verschiedenen Farben, um einen Überblick darüber zu haben, wie die verschiedenen Punkte miteinander in Verbindung stehen und sich gegenseitig bedingen. Ungefähr so:  

Danach plane ich, einen möglichst detaillierten Kapitelplan zu erstellen, in dem ich festlege, was genau in welchem Kapitel passieren soll. Damit hätte ich dann von vornherein ein Grundgerüst stehen und müsste es nur noch mit dem tatsächlichen Text verkleiden. Die Idee dabei ist, dass ich keine Zeit mehr darauf verwenden muss zu überlegen, wie ich von A nach B komme, sondern mehr Energie in das tatsächliche Schreiben stecken kann.

Ist das realistisch?

Ich weiß es noch nicht. Aber dafür sind wir ja schließlich hier, oder nicht? Zum ausprobieren!

Ich melde mich mit diesem Thema zurück, sobald ich ein bisschen damit gearbeitet habe!

Bis dahin, einen schönen Tag!

 

Herrenlose Bücherkisten oder was am Ende bleibt

Das Erste, was ich mir anschaue, wenn ich das Zimmer einer anderen Person zum ersten Mal betrete, ist oft das Bücherregal. Ganz unbewusst wandert mein Blick dorthin und scannt die Buchrücken nach bekannten Titeln ab. Was für einen Buchgeschmack hat diese Person? Gibt es da vielleicht etwas, dass ich selber auch lese? Passt das zueinander? Es ist fast wie ein Automatismus, der sich nun einmal so eingeschleift hat. Trotzdem habe ich über eine Sache nie viel nachgedacht: Was passiert mit den Büchern, die jemand nicht mehr im Schrank haben will?

In meinem Bundesfreiwilligendienst bin ich in letzter Zeit des Öfteren über Kisten voller Bücher, die von anderen Leuten abgegeben bzw. gespendet werden, gestolpert und ich dachte, dass ich ein paar Dinge, die mir so unter die Finger kommen, mal mit euch teilen wollte:

 

Alte Schätze

Immer wieder kommen mir beim Durchsehen der Bücher Exemplare einer Reihe unter, die ich selber gerne gelesen habe, als ich jünger war. Vor ein paar Tagen erst sind mir mehrere Bänder der „Fünf Freunde“ Reihe von Enid Blyton ins Auge gefallen, und schon vor einiger Zeit habe ich unter all den Seiten die beiden „Jim Knopf“ Bücher von Michael Ende ausgegraben, die ich zwar als Kind nur einmal gelesen hatte ( für meine Verhältnisse wirklich wenig), deren Geschichte mir aber auch durch die Fernsehserie sehr in Erinnerung geblieben war. Es ist ganz schön, diese alten Freunde noch einmal aufzuschlagen und ein paar Zeilen zu lesen, aber auch Schade – irgendjemand hat sie schließlich gerade aussortiert.

 

Unbekanntes

Immer wieder stoße ich auch auf Bücher, die ich nicht zuordnen kann, weil ihnen der Schutzeinband mit dem Cover fehlt oder kein Klappentext vorhanden ist. Wenn ich trotzdem wissen will, was sich darin verbirgt, lese ich normalerweise schnell in das erste Kapitel hinein. Das ist dann ein bisschen wie Buch-Roulette: Manchmal verbirgt sich hinter einem Einband, der sich weigert, irgendetwas über den Inhalt preis zu geben, eine alte Märchensammlung, die ich nur ungern wieder bei Seite lege, oder aber zäh fließender Text ohne jeden Entertainmentwert. Man weiß es nie.

 

Aussagekräftige Kombinationen.

Die Bücher werden meistens in größeren Mengen abgegeben, das bedeutet, dass die Bücher, die sich eine Kiste teilen, im Normalfall aus dem selben Haushalt stammen. Das ist in den meisten Fällen kaum auffällig – viele Kisten sind gut gemischt und enthalten verschiedene Richtungen, auch wenn in manchen die Groschenromane dann doch etwas zu stark vertreten sind für meinen Geschmack. Einige andere aber sind derart penetrant mit Büchern einer bestimmten Richtung gefüllt, dass ich mich frage: Wem hat das bitte vorher gehört? Eine der Kisten bestand beinahe ausschließlich aus Ratgebern darüber, wie man durch Egoismus ein glücklicherer Mensch wird. Ich meine, wer besitzt bitte so viele Lebensratgeber? Geht es der entsprechenden Person gut? Und vor allem, funktioniert es????

 

Die ganz schrägen Funde

Im Grunde gehört dieses kleine Beispiel immer noch zur oberen Kategorie. Da es mir aber so besonders im Gedächtnis geblieben ist, würde ich sie gerne noch einmal besonders hervorheben: Eine der Kisten ist beinahe ausschließlich mit alten Science-Fiction Büchern gefüllt. Das an sich fand ich schon interessant genug, da in diesen Büchern teilweise mit Technologien, über die wir selbst heute noch nicht verfügen, so „einfache“ Dinge wie die erste Mondlandung angestrebt werden. Ich fand es wirklich faszinierend, über diese Geschichten noch einmal von unserem heutigen Blickwinkel her drüber zuschauen. Viel spannender war dann aber noch, von wo die Bücher stammten: Fast alle der Bücher in der Kiste  wurden zur Zeit des kalten Krieges in Osteuropa geschrieben, was man ihnen auch deutlich anmerkte. Die politische Überzeugung war kaum hinter den Zeilen versteckt, vor allem, weil es ja in der Natur der Science-Fiction liegt, einen zukünftigen Punkt als Handlungszeitraum auszuwählen und diesen den eigenen Vorstellungen entsprechend zu gestalten – und für ein Buch aus der sowjetischen Einflusszone musste diese Zukunft vermutlich den Untergang des Kapitalismus und ein Aufleben des Kommunismus skizzieren. Die Bücher auf diesen politischen Komponente  hin zu untersuchen war beinahe genau so unterhaltsam, wie den erträumten technischen Fortschritt mit dem Tatsächlichen zu vergleichen. ( Der Geschichts-LK lässt sich wohl doch nicht so einfach abschütteln, die geistige Quellenkritik war schon geschrieben). Eine schräge Mischung, die mir so noch nicht untergekommen war, weil solche Bücher aus vielen verständlichen Gründen nicht im Buchhandel stehen.

Erst nach und nach bin ich beim Durchschauen auch auf Bücher, die auf Werken von amerikanischen Autoren wie Steven Spielberg beruhten, gestoßen. 

Bei dieser Kiste, genau wie bei der vorherigen, habe ich das Gefühl, dass diese Ansammlung von Büchern selbst eine Geschichte erzählen. Nicht die, die in ihren Seiten enthalten ist, sondern vielmehr, eine Geschichte von der Person die sie einmal besessen hat, die sich dazu entschied, diese spezielle Kombination an Büchern zu kaufen und in ihr Regal zu stellen, und die sie dann aber irgendwann wieder abtrat. Es ist wie der Blick ins Regal, den ich zu Anfang erwähnt hatte, nur, dass der Blick ins Regal eine Momentaufnahme ist und  diese abgegebenen Kisten wie ein verschlüsselter Flashback.

Sie erzählen uns etwas darüber, wer diese unbekannte Person war, zumindest für eine Zeit ihres Lebens. Nämlich zum Beispiel jemand, der aus irgendeinem Grund „Leitfäden zum Glück“ in großen Mengen besessen hat, jemand, der vielleicht mit viel Einsatz nach eben diesem Weg zum glücklichen Leben gesucht hat oder aber auch jemand, der sich einfach sehr für diese spezielle Thematik interessiert hat, möglicherweise aus wissenschaftlichem Interesse. 

Und manchmal, ja, manchmal könnten diese Kisten auch größere Bewegungen in der Gesamtgeschichte wiederspiegeln – wie etwa amerikanische Science-Fiction Bücher, die auf einmal in einem Meer von osteuropäischen Exemplaren desselben Genres auftauchen.

 

Aber wer weiß das schon? Ich sicher nicht. Ich blättere nur die Seiten zwischen alten Einbänden um und gerate ins Spekulieren. Aber ich hoffe, dass, wer immer diese Personen waren, sie glücklich mit ihren Büchern gewesen sind. Dass die Ratgeber geholfen haben, dass die Reisen der Kosmonauten und Astronauten, oder wie auch immer man sie nennen will, den Leser mitreißen konnten und ihr Geld wert waren, und dass all die alten Kinderbücher irgendwo jemanden genauso glücklich gemacht haben wie mich, als ich jünger war.

 

Und ich frage mich, was für eine Geschichte meine Bücherregale erzählen, wenn man sie eines Tages aus einem Haus herausschafft, in dem sie nicht mehr gebraucht werden.

 

 

 

Was erzählen eure Bücherregale, was denkt ihr? 

Eine schöne Woche!

 

 

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