Es ist mal wieder Zeit für einen kleinen Abstecher in die Welt der Poesie. Ich habe dafür mal etwas Älteres wieder entdeckt.

 

Gefunden: In meinem Schulkalender aus der elften Klasse

Mutmaßlich entstanden: Während des Lateinunterrichts. 

Viel Spaß damit.

 

Asynthetisches Gejammer,

trikolonisch aufgereiht,

das mit paradoxem Hammer 

das Asyndeton befreit.

Zweifelnde Rethorikfragen

kreisen sie so angstvoll ein,

wie viel kann Ellipse tragen

und muss das nicht ein Klimax sein?

Wortverstecke in Chiasmen,

ironisch, dass es so beginnt:

Metaphern, die um Gnade flehen,

bedecke deine Ohren, Kind!

Träume weiter deine Welt,

bevor das Heer dort Einzug hält.

 

Eine schöne Woche euch noch!

 

(Den letzten poetischen Lückenfüller findet ihr übrigens hier. Ich weiß, ich weiß, es ist schon eine Weile her 😉 )

 

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