Frauke Mählmann

Autorenblog

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Leserunde

Wie bereits vor kurzem erwähnt, ist das wichtigste, um ein Buch bekannt zu machen, dass man darüber etwas lesen kann.

Aus diesem Grund plane ich, in den nächsten Tagen eine Leserunde auf Lovelybooks zu starten.

Wenn ihr interessiert seit, schaut doch mal vorbei!

 

Schönes Wochenende noch!

Poetische Lückenfüller #2

In der kurzen Verschnaufpause zwischen zweitägiger Informationsveranstaltung und Studienfahrt, hier ein weiterer Beitrag der Rubrik „Poetische Lückenfüller“

 

Wind

 

Ich bin der Wind

Ich fliege frei

an geschlossenen Fenstern vorbei.

Ich bin der Wind,

brauchst nicht zu sorgen:

In meiner Welt gibt es kein Gestern und Morgen.

Ich bin der Wind

und ohne Frage

zählt mein Alter viele Jahre.

Hat  mich jemand einst besessen,

so habe ich es längst vergessen.

Ich bin der Wind.

 

Ich bin der Wind,

ich fege nach Pflicht

durch Straßen voll Menschen, dicht an dicht.

Ich bin der Wind, ich hör` eure Gedanken,

wenn Atemwolken aus den Mündern wanken.

Mantelspitzen, bunte Strähnen,

flattert, braucht euch nicht zu schämen,

Ich bin der Wind.

 

Ich bin der Wind,

Ich trage Geschichten.

Höre mir zu: Ich werde berichten.

Ich bin der Wind.

Ich wehe immerfort,

wehe wohl an jedem Ort.

Ich bin der, der durch des ersten Menschen Haare fuhr

und ebenso trage ich deine Spur.

Ich bin de Wind.

 

Ich bin der Wind,

du brauchst nicht zu frieren:

In meinen Wirbeln kann sich niemand verlieren.

Selbst wenn du glaubst, es sei geschehen,

sei sicher, ich lasse dich nicht gehen.

Ich bin der Wind.

 

Wir sind der Wind.

 

Auch dieses Gedicht stammt ursprünglich aus meiner Wattpadsammlung. Viel Freude damit und eine schöne Woche!

 

Erfahrungsbericht Marketing: rezi-suche

Die Arbeit, die man mit einem Buch hat, endet nicht, wenn es druckfrisch auf den eigenen Schreibtisch liegt. Jeder, der wie ich selber angepackt hat, um seine Geschichte öffentlich zugänglich zu machen, wir das bestätigen.

Denn nur, weil es im Internet zu kaufen ist, heißt das noch lange nicht, dass es auch gekauft wird – wie auch? Außer engen Freunden und Bekannten weiß ja niemand von seiner Existenz!

Um dies zu ändern gibt es viele Wege. Aber sie haben eins gemeinsam: Man muss Leute dazu bringen, über das eigene Buch zu sprechen.

Beliebt sind hierfür Rezensionen in Buchblogs. Um Blogger auf das Werk aufmerksam zu machen, kann man den üblichen Weg wählen und einfach  Einzelne von ihnen anschreiben. Es gibt aber noch einen anderen Weg: Plattformen wie Rezi-suche.

Ich habe bevor ich mein Buch veröffentlichte ziemlich viel Zeit damit verbracht, im Internet nach Blogs zu suchen, bei denen ich das Gefühl hatte, dass sie sich vom Grundton her mit dem meiner Geschichte vertrugen, um später, nach dem Erscheinen einige von ihnen kontaktieren zu können. Das stellte sich als langwierige und wenig ertragreiche Arbeit heraus, da ich zwar eine handvoll Blogs fand, diese aber dann im Laufe der Zeit aber immer und immer seltener zu uploaden schienen und ich mir Sorgen machen musste, dass diese vermutlich gar keine Kapazitäten für mein Buch haben würden, sofern sie überhaupt Interesse hätten.

Um das ganze also etwas einfacher zu gestalten, habe ich mir dann die Website „rezi-suche“ angesehen. Das Grundprinzip ist folgendermaßen: Blogger, die sich anmelden wollen, erstellen einen Eintrag zu ihrem Blog, mit bevorzugte Genres, der Zeit, die zum Lesen und Rezensieren benötigt wird und einem Link zu ihrer eigenen Seite, und Autoren erstellen Einträge zu ihren Büchern, mit Buchbeschreibungen, Informationen darüber, was für Rezensionsexemplare ausgegeben werden und ähnlichem. 

Als Autor kann ich nun, nachdem ich mich angemeldet habe, ganz einfach durch die Liste der Blogs scrollen, kann gezielt nach den einzelnen Themenbereichen suchen und anhand der angegebenen Informationen einschätzen, ob mein Buch und der Blog zusammen passen oder im Zweifel auch einen Blick auf die Seite selber werfen. Wenn ich möchte, kann ich den Blogger dann auch direkt über die Seite kontaktieren.

Andersherum können die Blogger genauso verfahren, sie können sich die Liste der Bücher ansehen und dann auch die Autoren direkt um ein Rezensionsexemplar bitten.

Der Vorteil liegt natürlich  offensichtlich darin, dass Blogger, die sich auf so einer Seite listen, grundsätzlich auch wirklich Interesse an den Rezensionsexemplaren haben, und der Austausch um einiges erleichtert wird.

Ich benutze Rezi-suche jetzt seit ein paar Wochen, und ich muss sagen, dass meine Erfahrungen bis jetzt positiv waren. Die Blogger, die ich anschrieb, antworteten zumeist schnell und zeigten auch überwiegend Interesse, in den Konversationen herrschte ein höflicher und freundlicher Tonfall.

Einmal wurde sogar ich selbst von einer Bloggerin angeschrieben, weil sie das Buch auf der Seite entdeckt hatte.

Ich kann allen, die versuchen, mit ihrem Buch einen etwas größeren Kreis zu erreichen, auf jeden Fall empfehlen, sich die Seite zumindest einmal anzusehen, besonders wenn man wenig Erfahrung darin hat, aktiv auf andere zu zugehen und ihnen sein Buch anzubieten oder noch neu in der „Branche“ ist.

E-book online

Hallo ihr Lieben,
ungefähr zwei Wochen nach der Veröffentlichung der Printexemplare ist „Die Insel der drei Völker“ jetzt auch als E-book erhältlich.  Also wenn ihr euer Kindle oder was auch immer ihr verwendet dem Papier vorzieht – 9783752827392 ist die ISBN, die ihr euch merken müsst!

Eine schöne Woche euch allen!

Buch ist draußen – und was jetzt?

Wenn ihr meinen Blog fleißig verfolgt, dann habt ihr natürlich mitbekommen, dass mein Buch in der letzten Woche endlich erschienen ist.

Ich habe es geschafft. Projekt beendet. Oder?

Ich weiß nicht, wie viele von euch schon einmal in so einer Situation waren, in der sie etwas, auf das sie lange hingearbeitet hatten, endlich in den Händen hielten, also ist hier ein kleiner Einblick in das Gefühl, dass sich daraus ergibt:

Man steht perplex vor dem fertigen Ding und fragt sich: Und was jetzt?

Man hat sich diese Situation im Normalfall mindesten hundertmal vorher ausgemalt, aber wenn es dann so weit ist, fließt all die Aufregung mit in den Alltag über. Ja, ich habe ein Buch geschrieben. Na und? Es gibt gerade wichtigeres! Die Hausaufgaben, die unbedingt erledigt werden müssen. Oder die neuste Folge der Serie XY, einfach unglaublich, was da passiert ist! Nur, wenn man sich wirklich mal ein paar Minuten Zeit nimmt, um genauer darüber nachzudenken, realisiert man, wie unglaublich es eigentlich ist, das man die ganze Sache tatsächlich durchgezogen hat. Als ich angefangen habe, dieses Buch zu schreiben, saß ich an meinem Schreibtisch und sagte zu mir „Versuch dieses Mal mindestens hundert Seiten zu schreiben, alles andere ist egal!“ und wenn ich daran zurückdenke, kann ich nur staunen, wie viel mehr ich doch erreicht habe.

Mir ist auch aufgefallen, dass die Menschen um mich herum im allgemeinen um einiges aufgeregter sind als ich. Ich werde keine Namen nennen, aber gewisse Personen hielten es für notwendig, bei einem Treffen mit mehreren Mitschülern, mit denen ich mehr oder weniger viel zu tun hatte, laut über den ganzen Tisch im Restaurant zu brüllen: „Frauke hat ein Buch geschrieben!“, was nicht nur den ganzen Physikkurs samt Lehrer darüber in Kenntnis setzte, sondern auch dazu führte, dass mir zwei Tage später Menschen, mit denen ich seit einem Jahr kein Wort mehr gesprochen hatte, mir auf dem Flur gratulierten.

Darüber hinaus gab es einige Augenblicke die mit der Veröffentlichung zusammenhingen, die einfach zu gut waren, um sie nicht zu erzählen: Kurz nach der Veröffentlichung besuchte ich eine lokale Buchhandlung, um mein Buch dort zu bestellen ( ich habe es überprüft, es funktioniert wie es soll, also wenn ihr genau wie ich den örtlichen Buchhandel den Internet Versanddiensten vorzieht, ja, auch da könnt ihr „Die Insel der drei Völker“ erwerben. Geht einfach mit der ISBN zum Tresen, die Buchhändler werden es euch bestellen, wenn ihr darum bittet.)

Nun ist es aber so, dass für die Bestellung der Name des Kunden aufgenommen wird. Den verwirrten Blick der Verkäuferin, als ich genau den Namen nannte, der auch auf dem Cover steht, werde ich wohl nicht so schnell vergessen.

Von all dem abgesehen ist die Arbeit natürlich noch lange nicht vorbei. Im Gegenteil, die Schlacht geht jetzt erst los, wenn man so will: Als Selfpublisherin muss ich mein Buch selbst promoten. Dazu gehört, möglichst viele Rezesionsexemplare an den Mann zu bringen oder eine Autorenseite auf Lovelybooks einzurichten… Ihr werdet in den nächsten Wochen sicherlich noch mehr darüber hören.

Bis dahin: Wenn ihr das  Buch bereits gekauft habt und es soweit überzeugt, und wenn ihr mit meiner Arbeit zufrieden seit – hinterlasst doch selber eine Rezension auf entsprechenden Kanälen.

Momentan renne ich noch andauernd gegen eine Mauer, auf der dick und fett geschrieben steht: „keine Meinungen vorhanden“

Habt eine schöne Woche!

PS: wenn ihr euch ein Buch kaufen wollt, hier finden ihr den Button, der euch direkt zu BoD-shop führt:

 

Trommelwirbel….

Nach langem Warten, endlich gute Nachrichten: Mein Buch ist endlich im Onlinebuchhandel erhältlich!

Die ISBN lautet 9783752881028. Ihr solltet es unter anderem auf Amazon finden, aber auch direkt im Buchshop von Bod sowie an vielen anderen Stellen.

Ich halte mein eigenes Exemplar bereits in den Händen, und was soll ich sagen?

Ich freue mich riesig, dass wir es so weit geschafft haben!

Eine wunderschöne Woche euch allen!

Noch ein wenig warten…

Der Anbieter (BoD), mit dem ich mein Buch veröffentliche, hat momentan sehr viele Aufträge wie meinen – anscheinend eine beliebte Zeit, um Bücher zu veröffentlichen.

Aus diesem Grund kann es noch ein bisschen länger dauern, bis sie „Die Insel der drei Völker“ endlich in die große, weite Welt hinausgeschleust haben.

Aber keine Angst, es ist Bewegung in der Sache. 🙂

Eine schöne Woche noch!

Verzögerung

Die Veröffentlichung von „Die Insel der drei Völker“ verzögert sich leider noch um einige Tage.

Danke, dass ihr mit mir wartet, und ein schönes Wochenende euch!

Countdown

Die Uhr beginnt zu ticken. Es ist nun keine ganze Woche mehr, bis endlich das von mir angestrebte Erscheinungsdatum unten auf dem Laptopdisplay steht.

Wenn alles gut geht, ist „Die Insel der drei Völker“ schon im Onlinehandel, wenn ich meinen nächsten Beitrag schreibe.

Wer bis dahin schon einmal in das erste Kapitel hinein lesen möchte, für den gib es hier einen Link, der zu meiner Wattpadseite führt. Ihr müsst euch nicht einloggen, um die Leseprobe lesen zu können.

Eine schöne Woche euch allen!

Fehler und Zukunft

Mein erstes Buch ist jetzt so gut wie fertig und bereit, in die Welt entlassen zu werden. Immer öfter werde ich deswegen gefragt, wie ich mich dabei fühle, und ob ich aufgeregt bin.

Es ist das Ende eines langen Arbeitsabschnitts. Das ist natürlich schon etwas besonderes. Trotzdem ist mir eine Sache aufgefallen: Wenn ich mein Buch zur Hand nehme, oder vielmehr das Dokument aufrufe, wird mir vor allem bewusst, wie viel ich noch lernen muss.

In dieses Buch ist sehr, sehr viel Arbeit geflossen, und ich habe es so gut geschrieben, wie ich nur irgend konnte. Trotzdem sehe ich ganz deutlich, wo ich mich selber in der Zukunft noch verbessern kann.

Aber das gilt nicht nur für mein Buch: Auch andere Dinge, die ich schreibe, meine kleinen Wattpadgeschichten und Gedichte zum Beispiel, wirken ähnlich.

Soll das jetzt heißen, dass ich mir wünschte, das Buch noch einmal mehr, zum gefühlt 100. Mal überarbeitet zu haben?

Nein. Ganz sicher nicht.

Nein, aus dem einfachen Grund, dass ich nicht glaube, dass ich dann überhaupt irgendwann mit dem Überarbeiten fertig sein würde. Egal wie oft ich meine Geschichten „verbessern“ würde, ich würde immer wieder Dinge finden, Kleinigkeiten, die ich für verbesserungswürdig halten würde.

Wahrscheinlich würde ich das Buch dabei sogar nur „verschlimmbessern“ und es vollkommen entstellen, weil mir wöchentlich neue Dinge einfallen würden.

So geht man keine Projekte an. Man muss irgendwann an einen Punkt kommen, an dem man die Hände von der Tastatur nimmt und zu sich selber sagt: „Es ist gut so, wie es ist. Lass es los.“

In einem Interview wurde der Autor der „Gregs Tagebuch“-Reihe, Jeff Kinney, gefragt, ob er seine eigenen Bücher lese. Kinney verneinte und begründete es folgendermaßen: Es sei, als ob man sich selber von ganz nah im Spiegel betrachten würde.

Was er damit sagen wollte, war, dass einem dabei lauter Kleinigkeiten auffielen, die einen selber gewaltig stören, gerade, weil an sich selber und auch das Buch so viel besser kennt als alle anderen und sich durch vermeintliche Fehler persönlich betroffen und verantwortlich fühlt, und das, obwohl diese Kleinigkeiten anderen Menschen überhaupt nicht auffallen.

Ich glaube, dass das sehr gut zutrifft. Also, falls ihr gerade selber an irgendetwas arbeitet, ob ihr schreibt, zeichnet oder sonst etwas tut und verzweifelt, weil es einfach nie gut genug scheint: Habt den Mut, es gut sein zu lassen. Traut euch, es jemandem zu zeigen, der nicht so tief in euer Projekt verstrickt ist wie ihr, und wenn sie euch sagen, dass es gut geworden ist, dann glaubt ihnen es ruhig.

Denn wenn man immer nur weiter an einem Haus baut, kommt man nicht dazu, darin  zu wohnen.

Genießt euer Wochenende und auch die Woche danach!

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